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Kinderarmut in Baden-Württemberg | Handlungsmöglichkeiten der Kommu­nen

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Referat von Dr. Emanuel Peter am 2. Dezember 2015 beim Netzwerktreffen


Dr. Emanuel Peter

I. Anlass dieser Präsentation

zu meiner Person: Beschäftigung mit Kinderarmut seit 2004 (Studie des Parität. Wohl­fahrtsverbandes über Kinderarmut), viele Bücher gelesen, aber kein Spezialist. 2008 habe ich zusammen mit dem Tübinger Arbeitslosentreff und vielen anderen Akteuren maßgeblich eine „Woche gegen Armut und Ausgrenzung“ in Tübingen mitorganisiert und jahrelang in der Kreisarmutskonferenz mitgearbeitet. – Meine Fragestellungen sind: was meint Kinderarmut in einem reichen Land wie Deutschland? Welchen Umfang mit welchen Folgen hat Armut für die Kinder und für unsere Gesellschaft? Reichen bisherige Maßnahmen wie das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) und die Frühen Hil­fen?

Grundlagen für meine Ausführungen sind vor allem:

a) Studien des Instituts für Arbeits­markt- und Berufsforschung,

b) KECK-Studie der Bertelsmann-Stiftung „Kommunale Entwick­lung – Chancen für Kinder“ (2015),

c) Armuts- und Reichtumsbericht des So­zialministeriums Baden-Württemberg

II. Was versteht man unter (Kinder-)Armut?

Unterscheidung absolute Armut (existenzgefährdend durch Verhungern) vs. relative Armut bzw. Armutsgefährdung: EU-Maßstab, 60 Prozent vom Medianeinkommen des durchschnittlichen Nettoeinkommens der Bevölkerung: Darunter ist keine ausreichende Teil­habe am sozialen, kulturellen und Bildungsleben der Gesellschaft möglich – da dieses Durchschnittseinkommen in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedl­ich sein kann, unterscheidet man zwischen dem Bundesmedian und dem je­weiligen Landesmedian, der 2012 in BaWü für einen Erwachsenen 952 Euro betrug – der Begriff „Teilhabe“ an Bildung, Kultur, Sozial zeigt, dass Armut wesentlich mehr ist als ein finanzielles Defizit: Kinderarmut bedeutet den Start ins Leben ohne gleiche Bildungschancen, schlechtere Ernährung und Gesundheit, Ausgrenzung von Aktivitä­ten bei Sport, Musik, Freunde besuchen, an Kindergeburtstagen teilzunehmen oder schlicht ein Kinderfahrrad zu bekommen, auf das man 52 Jahre sparen muss. – das bringt mich zur UN-Kinderrechtskonvention von 1989, die Deutschland erst 2010 ohne Vorbehalte angenommen hat. Trotz Aufforderung der UNO weigern sich bis heute die Bundesre­gierungen, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen, eine um­fassende Datenerhebung über Kinderarmut und Maßnahmen gegen sie zu beschließen. – der Kern dieser Kinderrechtskonvention ist: Kinder sind keine kleinen Erwachse­nen, sondern eigenständige Subjekte, die unabhängig von der sozialen, religiösen und ethni­schen Herkunft alle ein Recht auf umfassende Bildung, auf Gesundheit, Nah­rung und Wohnen haben und in allen Lebensbereichen angehört werden müssen. Selbstverständ­lich gelten diese Rechte auch für Migranten- oder Flüchtlingskinder, die gerade bei uns ankommen. – Kinderarmut ist also eine permanente Verletzung der UN-Kinderrechtskonvention, weil sie die Entwicklungschancen dieser Kinder einschneidend beschränkt und eine Ge­fahr für die Demokratie darstellt. – Damit komme ich zur aktuellen Situation in Deutschland und BaWü: Erschreckend ist, dass nach leichten Rückgängen die Kinderarmut wieder angestie­gen ist. Bundesweit haben wir momentan 1,9 Mio. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die in Armut aufwachsen, davon sind 1,64 Mio. unter 15 Jahren, 642.000 le­ben seit mehr als vier Jah­ren in Armut, man spricht von einer Verstetigung. Kurz ge­sagt: Jedes fünfte Kind in Deutschland ist armutsgefährdet! Wer glaubt, dass gelte nicht für BaWü – in unserem Ländle leben17,9 Prozent von den ca. 1,8 Mio. der Menschen unter 18 Jahren in Armut, gemessen am landeseigenen Median. Besonders gefährdet sind Kinder von Allein-erzie­henden, sie haben das zweithöchste Armutsrisiko. Bei zwei Kin­dern im Haushalt ist die Hälfte armutsgefährdet, bei drei oder mehr Kindern sind es 64 Pro­zent (2012). – Noch ein Letztes: Auch in BaWü kann man eine Verfestigung der Armut feststellen, die sogar höher als im Bundesdurchschnitt ist. 140.000 der Personen unter 18 Jahren le­ben in Armut. Eine Studie zeigt, dass auch nach vier Jahren 70 Prozent dieser Jugendli­chen noch in Armut lebten, also eine Verstetigung. Verglichen mit der Armut vor 1990 stellt die aktuelle Armutsforschung zwei neue Tendenzen fest: 1. In Deutschland gibt es die „Working poor“, d.h. die meisten Menschen in Armut arbeiten und haben trotz­dem kein auskömmliches Leben; 2. verglichen mit dem hohen Anteil von Kranken, Ar­beitslosen und Rentnern früher gibt es jetzt eine Infantilisierung von Armut, d.h. einen drastisch hohen Anteil von Kindern und Jugendlichen, die über mehrere Jahre in Armut aufwachsen.

III. Das Bildungs- und Teilhabepaket und die Frühen Hilfen

Ursache für das BuT-Paket: 2009 stellte das Bundessozialgericht fest, dass die Kinders­ätze in den Hartz-IV-Sätzen verfassungswidrig sind, weil sie die spezifische Ent­wicklung des Kindes nicht berücksichtigen, sondern Kinder als kleine Erwachsene behandeln. Hinzu kam, dass die Hartz-IV-Regelsätze ohnehin nur nach den untersten 15 Prozent in der Einkommensstruktur berechnet werden. In dieser Kategorie gibt es vor allem Rentner, Arbeitslose und Niedrigverdiener. All dieses hat nichts mit dem Kindes­wohl zu tun. So gab es im ursprünglichen Regelsatz für Kinder keinen Cent für Bil­dungsausgaben, 2013 sah der Regelsatz für 14-17-Jährige monatlich 31 Cent für Bil­dung vor. Außerdem – und das wissen wenige – wird bis heute jede Kindergelderhö­hung auf die Kinder-Regelsätze angerechnet, so dass diese Familien oder Alleinerzie­henden dabei leer ausgehen! Als Folge dieses Urteils wurden 2011 die Kinder-Regelsät­ze in drei Altersgruppen differenziert und das BuT eingeführt. Kinder erhalten pro Jahr 100 Euro Zuschuss für Unterrichtsmaterialien und auf Antrag weitere Zuschüsse für Schulmittagessen, Klassenreisen, Nachhilfe bei Gefahr sitzenzubleiben und monatlich 10 Euro für Sport und Musikunterricht. 20 Prozent der Gelder für das BuT gehen für die Verwaltungskosten drauf. Ulrich Schnei­der, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen nannte das BuT „wohl das Lebensfernste, was die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen auf den Weg gebracht hat“ (2013).

IV. Handlungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene (KECK-Studie der Bertelsm­ann-Stiftung)

Angesichts der eingangs erwähnten steigenden Zahlen bei der Kinderarmut stellt sich somit die Frage, wie die Kinderarmut struk­turell zurückgedrängt werden kann. Das ist die Problemstellung für die KECK-STU­DIE der Bertelsmann-Stiftung gewesen, die auf der Schuleingangs-Untersuchung von 5.000 Kindern beruht. Sie stellt fest, dass arme Kinder häufig schlechter sprechen und zählen können, übergewichtig sind und Proble­me mit der Körperkoordination haben. Bevor ich die kommunalen Handlungsmöglichkeiten erläutere, möchte ich deutlich sa­gen, dass auch die Bundesregierung handeln muss. Seit Jahren fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband eine elternunabhängige Kindergrundsicherung von 500 Euro. Die Arbeiterwohlfahrt tritt für eine gute und kostenfreie Kita-Betreuung ein. Al­lerdings kommt im aktuellen Regierungsvertrag der Großen Koalition der Begriff Kinderarmut nicht einmal vor. Nun zu den Bertelsmann-Vorschlägen, die an die guten Erfahrungen des Dormagener Modells anknüpfen und es weiterentwickeln.

a) Sie gehen davon aus, dass Kinderarmut ein gesamtgesellschaftliches Thema ist und den Kommunen eine große Rolle zukommt, um vor Ort den Kindern zu helfen und um den Kommunalhaushalt langfristig zu entlasten. Damit das gelingt, sind eine Sozial­raum-Analyse und der Aufbau von Familienzentren notwendig, die angesichts knap­per Res­sourcen ein punktgenaues Vorgehen statt eines Gießkannenprinzips ermöglichen.Eine besondere Rolle kommt dabei Familienhebammen zu, die Schwangere schon vor der Geburt bis zum ersten Lebensjahr des Kinder begleiten und früh auf Probleme ein­gehen können. Hier könnte Rottenburg die Hebammenpraxis in der Garten-Straße unterstüt­zen.

b) Zweitens sollte ein gemeinsames Netzwerk aller Akteure aufgebaut werden, damit Lern- und Lebenswelten integriert betrachtet werden. Z.B. wurden große Erfolge in der Sprachentwicklung festgestellt, wenn auch die Eltern einbezogen wurden. Eine gebüh­renfreie Krippe und Kita entlasten arme Familien und Alleinerziehende spürbar. Auch dies kann eine Kommune leisten. Genauso wie preiswerten Wohnraum, um die Lebens­situation von Kinder in Familien zu verbessern. Darauf hat der Prälat der Caritas der Di­özese Rottenburg-Stuttgart Wolfgang Tripp schon 2014 hingewiesen.

c) Das Gesamtziel all der Maßnahmen ist ein kommunales Leitbild aus der Perspektive der Entwicklung von Kindern mit umsetzbaren und überprüfbaren Maßnahmen. Des­halb muss die Bekämpfung der Kinderarmut zu einer Priorität der Verwaltung auch in Rottenburg werden! Ich danke Ihnen sehr für Ihre Aufmerksamkeit!

(Dr. Emanuel Peter, November 2015)

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3. Netzwerktreffen am 14. April 2015

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Protkoll

TOP 1: Begrüßung OB

Hr. Neher begrüßt die Anwesenden und freut sich, dass auch zum 3. Netzwerktreffen viele Interessenten gekommen sind.

TOP 2: Vorstellung Koordinator für Flüchtlings- und Migrantenhilfe

Herr Wolfgang Jüngling stellt sich und seine Aufgaben vor. Er hat im Februar 2015 nach einem Wechsel innerhalb der Stadtverwaltung seine Arbeit bei der Stabstelle „Bürgerschaftliches Engagement u. Öffentlichkeitsarbeit“ aufgenommen. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Vermittlung von Dingen und Projekten an diejenigen, die dies gebrauchen können. Über den engen Kontakt zum Landratsamt, zu den für die Rottenburger Flüchtlingsunterkünfte zuständigen Sozialarbeiten und zu den ehrenamtlichen Betreuern verschafft er sich Kenntnis über den Bedarf. Diesen kommuniziert er u.a. über RoMi, städtische Homepage usw. und steuert so, dass benötigte Spenden richtig ankommen. Er berichtet, dass die Spendenbereitschaft der Bevölkerung enorm hoch ist. Dennoch habe weder die Stadt, noch Einrichtungen wie INTRO, OASE Kleiderkammer oder Morizles Kleiderkiste genügend Kapazität, um alle Spenden lagern zu können. Deshalb sei es wichtig, zunächst den Bedarf zu ermitteln, um dann gezielt Spenden annehmen bzw. weiterleiten zu können. Auf der städtischen Homepage bereitet er eine entsprechende Plattform zum Informationsaustausch vor. Dies betrifft neben den „Sachspenden“ auch die sogenannten „Zeitspenden“. Es existieren bereits sehr viele Angebote von Vereinen, Kirchengemeinden, Initiativen, Privatpersonen etc. für Flüchtlinge. Alle Informationen zum Thema „Willkommenskultur“ sind in Kürze unter dem Stichwort Bürgerschaftliches Engagement/Integration unter www.rottenburg.de zu finden.

Herr Jüngling ist unter willkommenskultur@rottenburg.de zu erreichen; telefonisch unter 07472/165-426.

Während seines Vortrags entwickelt sich ein lebendiger Austausch mit weiteren Informationen und Diskussionsansätzen:

– Frau Julia Mildner-Powell informiert, dass die OASE Kleiderkammer Kleidungsstücke an Flüchtlinge kostenlos abgibt
– Frau Baur informiert, dass Morizles Kleiderkiste weiterhin einen kleinen Obolus verlangt, um die Wertigkeit der Gaben zu dokumentieren; weiter weist sie darauf hin, dass auch die Kleiderkiste momentan kaum noch Lagerkapazitäten hat und dass in Kürze der Umzug ansteht; danach sei mehr Platz vorhanden
– Frau Katrin Salmüller (BOJE Tübingen) informiert, dass es bei Facebook die Seite „Free your stuff“ mit interessanten Spendenangeboten gibt
– Frau Lore Cornelius wendet ein, dass die Möbel bei INTRO nicht wirklich billig seien, zumal es sich ja wohl um Spenden handele; sie regt eine Art „Bezugsschein“ an; Hr. Neher erinnert daran, dass dies Sache des Landratsamtes sei; außerdem weist er daraufhin, dass Flüchtlingsunterkünfte möbliert sind
– Herr Jüngling stellt noch einmal klar, dass es nicht seine Aufgabe ist, Flüchtlinge zu betreuen oder mit Dingen zu versorgen, sondern das ehrenamtliche Angebot zu bündeln und zu vermitteln, damit es an der richtigen Stelle landet
– Hr. Dr. Emanuel Peter regt an, Plakate und Aushänge mit Infos über entsprechende Angebote in verschiedenen Sprachen für die Unterkünfte an
– auch Frau Ingrid Ahring und weitere weisen auf die sprachlichen Probleme hin, so dass die Angebote in RoMi etc. möglicherweise gar nicht wahrgenommen werden können
– Frau Birgit Reinke verdeutlicht, dass gerade deshalb vor allem ein enger Kontakt zu den Sozialarbeitern und den ehrenamtlichen Betreuern besteht; diese kennen den Bedarf, geben ihn weiter und holen sich wiederum Infos aus der Arbeit von Hr. Jüngling
– Hr. Dr. Emanuel Peter erkundigt sich, ob schon Kontakt zu Rottenburger Unternehmen bzgl. Ausbildungs-/Praktikumsplätzen für Flüchtlinge besteht; Herr Jüngling informiert, dass entsprechende Möglichkeiten gerade bei der Stadtverwaltung selbst geprüft werden, vor allem die Frage, was rechtlich und versicherungstechnisch möglich ist
– es folgen weitere Fachfragen zu Asylrecht, Arbeitserlaubnis, Finanzen, Ablehnungsquote … dies sind jedoch alles Fragen, die außerhalb der Zuständigkeit des Koordinators liegen; er verweist auf den Runden Tisch Asyl, zu dem in Kürze wieder eingeladen wird
– mit Bezug auf das vorherige Netzwerktreffen berichtet Julia Mildner-Powell, dass sich die Situation von schwangeren oder frisch entbundenen Asylbewerberinnen noch nicht verbessert hat; der Rasthaus e.V. ist nach wie vor auf der Suche nach geeignetem Wohnraum
– Pfarrerin Luz informiert, dass das Fest „Begegnung ohne Grenzen“ am 14. Juni 2015 vor allem auch AsylbwerberInnen ansprechen möchte; am Vormittag findet ein Gottesdienst statt, nachmittags ein buntes Nachmittagsprogramm

TOP 3: Info-Block

– Frau Reinke gibt Informationen von Frau Mast, Seelsorge für Familien mit behinderten Kindern weiter: Gottesdienst bring&Eat und inklusive Freizeit; Infos dazu im Anhang
– Frau Reinke kündigt das Fest der Nationen am 16./17. Mai 2015 an und bittet darum , Plakate und Flyer mitzunehmen und im eigenen Umfeld zu verteilen (pdf im Anhang)
– Frau Steur informiert, dass noch Helfer und Kuchenspenden für das Neckarfest benötigt werden; es geht um den gemeinsamen Kaffee/Kuchen-Stand von MOKKA e.V., Familienbesucherinnen und Familienbündnis; sie lässt eine Liste rumgehen, in die man sich eintragen kann
– Frau Lore Cornelius informiert, dass das Projekt „Einfach für alle“ auf dem Weg ist; es geht um barrierefreie Veranstaltungs- und Kursangebote; Barrierefreiheit im weitesten Sinne, also nicht nur räumlich, sondern auch z.B. sprachlich

– Frau Katrin Salmüller stellt die Angebote von BOJE vor:

  • das ist der häusliche Hospizdienst für Kinder, Jugendliche und Familien im Landkreis und damit auch zuständig für Rottenburg
  • sie selbst arbeitet im Erwachsenen-Bereich, ihre Kolleginnen zuständig für Kinder und Familien sind verhindert
  • BOJE ist ein ambulanter Hospizdienst, hat also als Anlaufstelle nur ein Büro (TÜ) und arbeitet aufsuchend (Familien, Schulen, Kindergärten etc.); Pool von Ehrenamtlichen (z.Zt. 22), die über das Büro koordiniert werden
  • 33 der insgesamt 35 Landkreise in BaWü haben einen ambulanten Hospizdienst; TÜ seit 2010
  • Angebot ist kostenlos
  • Finanzierung über Krankenkassen (vor allem für Schulung der Ehrenamtlichen) und Zuschüsse
  • anfragen kann jeder, also privat, Klinik, Arzt etc.
  • Ehrenamtliche werden geschult (kommen in der Regel schon aus pflegerischen Berufen oder aus der Sozialpädagogik); 1. Teil Schwerpunkt auf Selbsterfahrung/Kommunikation/Motivation …, 2. Teil fachliche Themen; der Vorbereitungskurs dauert insgesamt ca. ¾ Jahr/Seminare (also nicht Vollzeit); anschließend regelmäßig Supervision
  • 2016 beginnt ein neuer Vorbereitungskurs
  • BOJE wünscht sich noch mehr Ehrenamtliche in den Gemeinden im Kreis
  • weitere Infos unter www.boje-tuebingen.de; Broschüre als pdf im Anhang

TOP 4: Verschiedenes

– Dr. Emanuel Peter regt ein Thema für das nächste Netzwerktreffen an: Es geht um „KECK – Kommunale Entwicklung – Chancen für Kinder“ und enthält Handlungsempfehlungen, wie sozial benachteiligte Kinder in den Kommunen Chancengleichheit und Teilhabe an Bildung und Kultur erhalten können; es basiert auf den Ergebnissen der neuesten Studie der Bertelsmann-Stiftung „Der Einfluss von Armut auf die Entwicklung von Kindern – Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchung“ (Gütersloh Februar 2015) von Thomas Groos und Noral Jehles in der Reihe „Kein Kind zurücklassen“
– Dr. Peter erklärt sich bereit, beides vorzustellen und damit eine Diskussion zu verbinden, wie in Rottenburg das Dormagen-Modell weiterentwickelt werden könnte
– das nächste Netzwerktreffen wird nach den Sommerferien 2015 stattfinden; voraussichtlich Ende September

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2. Netzwerktreffen am 16. Oktober

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Das Bündnis für Familien Rottenburg hatte im Frühjahr beschlossen, regelmäßig mit allen Mitgliedern zu sogenannten Netzwerktreffen zusammen zu kommen

Nach einem ersten Treffen im Juli findet nun das 2. Netzwerktreffen am Donnerstag, 16. Oktober 2014 um 18 Uhr im Historischen Sitzungssaal im Rottenburger Rathaus statt. Eingeladen sind alle Mitglieder sowie interessierte Institutionen, Vereine oder Privatpersonen bzw. Familien.Auf der Tagesordnung stehen u.a. Informationen zu einem neuen Sprachkurs mit Kinderbetreuung, einer geplanten Wohnung für Frauen in Not und Angebote von BOJE, dem häuslichen Hospizdienst für Kinder, Jugendliche, Familien im Kreis Tübingen.

Die Netzwerktreffen sind öffentlich und dienen zum Austausch von Informationen und Erfahrungen, zum gegenseitigen Kennenlernen der Bündnismitglieder oder zum Anstoßen neuer Themenschwerpunkte und Projektideen mit und für Familien. Dies kann natürlich nur funktionieren, wenn möglichst viele Interessierte teilnehmen, aktiv Impulse und Informationen einbringen und Themen formulieren. Koordiniert werden die Netzwerktreffen von der Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement bei der Stadt Rottenburg am Neckar.

Das Bündnis für Familien Rottenburg existiert seit 2005. Mitglieder sind der Oberbürgermeister der Stadt Rottenburg am Neckar, Vertreter der Schulen, Vereine, Kirchengemeinden sowie Gemeinderatsfraktionen, außerdem Elternbeiräte, der Bezirksseniorenrat, Tageselternverein, Kindergruppen, Hebammen, Caritaszentrum, AWO u.v.m. Das Bündnis ist weiterhin offen für neue Mitglieder und Interessenten; nicht nur für Vereine und Institutionen, sondern auch für private Familien.

Anmeldung zum Netzwerktreffen ist nicht erforderlich. Teilnehmer der Netzwerktreffen werden regelmäßig schriftlich zum nächsten Treffen eingeladen und aufgefordert, Themen vorzuschlagen. Weitere Infos zum Bündnis für Familien Rottenburg gibt es unter www.familienbuendnis-rottenburg.de oder www.rottenburg.de.

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Familienbündnis als Netzwerk

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Das Bündnis für Familie Rottenburg kommt jetzt regelmäßig zwei- bis dreimal pro Jahr zu sogenannten Netzwerktreffen zusammen. Das haben die anwesenden Mitglieder beim 1.Netzwerktreffen im Rottenburger Rathaus beschlossen. Wichtigstes Ziel ist dabei der gegenseitige Austausch von Informationen und das Kennenlernen anderer Institutionen, Einrichtungen und Vereine. Aber auch an familienorientierten Themen möchte das Bündnis perspektivisch arbeiten und Impulse geben. Koordiniert werden die Netzwerktreffen von der Geschäftsführung des Familienbündnisses. Diese liegt bei der städtischen Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement (Birgit Reinke). Die Netzwerktreffen sind offen für alle Bündnis-Mitglieder und alle Interessierten, weshalb auch immer öffentlich eingeladen wird. Informationen, die bekannt gegeben werden sollen, werden bei der Geschäftsführung gesammelt. Das nächste Netzwerktreffen findet bereits Mitte Oktober statt, weil eine Vertretung als Sachkundiger Einwohner für den Sozialausschuss bestimmt werden soll.

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1. Netzwerktreffen vom Bündnis für Familien Rottenburg

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Das Bündnis für Familien Rottenburg hatte im April diesen Jahres beschlossen, regelmäßig mit allen Mitgliedern zu sogenannten Netzwerktreffen zusammen zu kommen. Das erste Treffen dieser Art findet nun am Donnerstag, 10. Juli 2014 um 18 Uhr im Historischen Sitzungssaal im Rottenburger Rathaus statt. Eingeladen sind alle Mitglieder sowie interessierte Institutionen, Vereine oder Privatpersonen bzw. Familien.

Die Netzwerktreffen dienen beispielsweise zum Austausch von Informationen und Erfahrungen, zum gegenseitigen Kennenlernen der Bündnismitglieder oder zum Anstoßen neuer Themenschwerpunkte und Projektideen mit und für Familien. Dies kann natürlich nur funktionieren, wenn möglichst viele Interessierte teilnehmen, aktiv Impulse und Informationen einbringen und Themen formulieren. Koordiniert werden die Netzwerktreffen von der Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement bei der Stadt Rottenburg am Neckar. Vorschläge für Themen, Termine und Orte weiterer Netzwerktreffen werden beim 1. Netzwerktreffen diskutiert.

Das Bündnis für Familien Rottenburg existiert seit 2005. Mitglieder sind der Oberbürgermeister der Stadt Rottenburg am Neckar, Vertreter der Schulen, Vereine, Kirchengemeinden sowie Gemeinderatsfraktionen, außerdem Elternbeiräte, der Bezirksseniorenrat, Tageselternverein, Kindergruppen, Hebammen, Caritaszentrum, AWO u.v.m. Das Bündnis ist weiterhin offen für neue Mitglieder und Interessenten; nicht nur für Vereine und Institutionen, sondern auch für private Familien.

Anmeldung zum Netzwerktreffen ist nicht erforderlich. Weitere Infos zum Bündnis für Familien Rottenburg gibt es unter www.familienbuendnis-rottenburg.de oder www.rottenburg.de.

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